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Willkommen

Das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. (Intercambio Cultural Alemán Latinoamericano – ICALA) wurde vor über 40 Jahren (1968/9) gegründet als Verein zur Förderung des Austausches zwischen Lateinamerika-Deutschland – auf den Feldern von Theologie und Philosophie, aber auch benachbarter Disziplinen wie der Pädagogik oder den Sozialwissenschaften. Es steht im Dienst der „Idee des internationalen Kulturaustausches” und der Förderung eines “neuen Humanismus”, wie einer der Gründer des Stipendienwerkes, der Freiburger Religionsphilosoph Bernhard Welte formuliert hat.

Junge lateinamerikanische Professoren und Professorinnen der Theologie und Philosophie, Pädagogik und Sozialwissenschaften sowie Universitätsassistenten, Priester, Ordensleute oder engagierte Laien, stellen die Zielgruppe für Stipendien des ICALA dar. Gefördert werden Promotionsaufenthalte an deutschen Universitäten, aber auch kürzere Forschungsaufenthalte von lateinamerikanischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in Deutschland. In einem begrenzten Umfang werden auch Forschungsaufenthalte (im Rahmen von Promotion oder Habilitation) von jüngeren deutschen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen (auf den Feldern der Theologie, Philosophen, Pädagogik) gefördert.

Die Arbeit des Stipendienwerkes wird seit seiner Gründung von der Bischöflichen Aktion ADVENIAT gefördert. Die Stipendienarbeit steht so auch im Dienst der pastoralen Arbeit der lateinamerikanischen Kirche und orientiert sich an deren Zielsetzungen wie der Förderung von Gerechtigkeit und Frieden, der „Evangelisierung der Kultur“ und der „Option für die Armen“.

Aktuelles:
Panorama von Perspektiven auf die COVID-19-Krise

Der Alltag in Deutschland, aber insbesondere in Lateinamerika hat sich unter der COVID-19-Krise radikal verändert. In der September-Ausgabe unseres Newsletters rücken wir die Wahrnehmung der (ehemaligen) Stipendiatinnen und Stipendiaten und Consejo-Mitglieder von der schwierigen, nicht selten lebensbedrohlichen sozialen Lage und den gesellschaftspolitischen Veränderungen in Lateinamerika angesichts der Krise von COVID-19 in den Fokus.

Die spanischen Originaltexte können im Folgenden in ungekürzter Fassung gelesen werden:

Bolivien
La crisis del COVID-19 en Bolivia
Eileen FitzGerald, Facultad de Teología "San Pablo", Cochabamba/Bolivia

Argentinien
La vida de los vecinos de las villas y barrios populares de Buenos Aires en tiempos de covid-19
Carolina Bacher Martínez, Pontificia Universidad Católica Argentina, Buenos Aires/Argentina y
Paola Huallpa, Universidad de Buenos Aires, Buenos Aires/Argentina

Zentralamerika
COVID-19 en América Central
Herbert Mauricio Álvarez López, Universidad Rafael Landívar, Ciudad de Guatemala/Guatemala

Kolumbien
El impacto del coronavirus en Colombia: “No nos mata el coronavirus, pero nos va a matar el hambre”.
Ana Mercedes Pereira Souza, Red Ecuménica Nacional de Mujeres Por la Paz, Bogotá/Colombia

Chile
Hacer universidad en tiempos de COVID-19 en Chile
Enrique V. Muñoz Pérez, Pontificia Universidad Católica de Chile, Santiago de Chile/Chile

Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf die Stipendiatinnen und Stipendiaten in Deutschland

Deutschland
Estudiar en tiempos del Covid-19
Magali Henke, becaria A (Buenos Aires), Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg, y Blas Ariel Gimenez, becario A (Buenos Aires), Ludwig-Maximilians-Universität München